Die Wirkung von Stress auf unser Essverhalten und unseren Stoffwechsel

41580152_2277118205845280_3127137633491222528_n (1)Was beeinflusst unseren Stoffwechsel und damit auch unser Gewicht? Viele würden diese Frage mit ‚die Menge die wir Essen’ beantworten. Das ist richtig, aber nur teils. Wie viel wir Essen hat zwar Einfluss auf unser Stoffwechsel und somit auch auf unser Gewicht, jedoch gibt es so viele andere Faktoren, die unser Gewicht und unseren Stoffwechsel noch viel stärker beeinflussen. Eines der Faktoren ist Stress, beziehungsweise unser allgemeines mentales und emotionales Wohlbefinden. Stress und unser emotionales und mentales Wohlbefinden haben einen sehr großen Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Unser Essverhalten spielt dabei auch eine riesen Rolle. Was genau das für dich bedeutet, wie dieser Vorgang passiert und in wie fern dies meine Methode der Ernährungsberatung beeinflusst erfährst du in diesem Post.

Wenn es um Essen und Gewicht geht schauen die meisten Menschen, inklusive vieler Ernährungsberater, darauf wie viel, was und wann gegessen wird. Dies sind absolut wichtige Faktoren wenn es um Gewicht und Gesundheit geht, jedoch ist dies nur ein Teil des Ganzen. Es ist der Grund warum so viele Menschen Jahre lang unter ihrem Gewicht leiden, regelmäßig bis zum Unwohlsein essen, viel zu wenig essen, eine Diät oder Ernährungsumstellung nach der Anderen ausprobieren und ständig unzufrieden sind mit sich selbst, mit ihrem Gewicht und ihrem Körper.

Wenn wir wirklich unser Gewicht und Stoffwechsel positiv beeinflussen wollen ist es unumgänglich auch auf unser emotionales und mentales Befinden einzugehen, denn dies beeinflusst unser Essverhalten, reguliert unseren Appetit, sorgt dafür, dass wir mehr oder weniger essen, beeinflusst unsere Verdauung und auch wie unser Körper die Nährstoffe überhaupt aufnehmen kann.

Unser emotionales und mentales Wohlbefinden und Stresslevel beeinflussen unseren Stoffwechsel direkt. Zusätzlich reagieren viele von uns mit einem veränderten Essverhalten auf Stress. Die Einen essen bei Stress weniger, die Anderen mehr. Wenn wir daran arbeiten wollen ist es sinnvoll nicht zuerst einmal auf das Symptom ‚Essverhalten’ einzugehen, sondern sich die Ursache anzuschauen: das emotionale und mentale Wohlbefinden. Wenn wir daran arbeiten, wird sich das Essverhalten automatisch verändern und regulieren. Sinnvoll ist es natürlich auf diesem Wege sich auch damit zu beschäftigen was, wann und wie wir essen, damit wir die richtigen Nährstoffe zu uns nehmen und unser Wohlbefinden und Gesundheit auch auf diesem Wege unterstützen.

Stress hat wie oben schon erwähnt einen direkt Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Cortisol und Insulin werden vermehrt ausgeschüttet, dieses gibt unserem Körper das Signal, dass Gewicht und Fett gespeichert werden sollen. Unsere Verdauung wird davon beeinflusst, bei dem einen kann es zu Verstopfungen führen, bei dem Anderen zu Durchfall. Stress führt auch dazu, dass viele der Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden können und sogar teils direkt ausgeschieden werden.

Gerne möchte ich kurz auf das Thema Stress an sich eingehen, bevor wir genauer darauf eingehen in wie fern Stress sich auf unser Essverhalten und unseren Stoffwechsel auswirkt. Stress ist ein Zustand mentaler, emotionaler oder physischer Belastung oder Spannung, der sich auch herausfordernden Umständen ergibt.

Stress kann sehr positiv sein. Er lässt uns lebendig fühlen, motiviert uns und treibt uns an. Er gehört zum Leben dazu und es sollte nicht unser Ziel sein ihn aus unserem Leben zu entfernen. Auch ist es nicht sinnvoll Stress als unseren Feind zu sehen, denn er bringt viel Positives und Gutes mit sich. Gefährlich und problematisch allerdings ist es wenn wir Stress chronisch werden lassen, ihn vielleicht überhaupt nicht erkennen und einen zu hohen Stresspegel ignorieren, niemals runterfahren und nicht regelmäßig in die Entspannung kommen.

Stress ist subjektiv. Er entsteht nicht durch eine Situation sondern durch unsere eigene Interpretation. So können zum Beispiel zwei Personen gemeinsam im Auto sitzen und im Stau stehen. Die eine Person empfindet die Person als extrem stressig und die andere Person bleibt ganz entspannt. Es ist also nicht der Stau, der den Stress verursacht, sondern die Interpretation der gegebenen Situation.
Dies bedeutet zum Einen, dass jeder empfundene Stress von einer Person mit ernst zu betrachten und nicht zu verurteilen ist und zum Anderen bedeutet es auch, dass wir unser Stressempfinden stark beeinflussen können. Wir können unseren eigenen Stress managen und lernen damit positiv umzugehen.

Was bedeutet dies also nun für uns wenn es um unser Essverhalten und unseren Stoffwechsel geht?
Fahr regelmäßig runter und entspann dich regelmäßig um dein Gewicht zu regulieren und deinen Stoffwechsel anzutreiben. Das hört sich zu erst einmal merkwürdig an, oder? Die meisten Menschen denken sie müssen extrem viel Sport treiben um den Stoffwechsel anzutreiben. Regelmäßiger Sport ist wichtig und gut. Wenn wir uns damit jedoch stressen ist er konterproduktiv. Unser Körper mit all seinen Systemen reagiert dann beschützend und fährt runter. Regelmäßige Entspannung (in Kombination mit regelmäßigem, nicht exzessivem Sport) ist die Lösung. Stress- und unsere Entspannungsphysiologie sind die stärksten Triebkräfte für ein gesundes Essverhalten, natürliches Gewicht, natürlichen Appetit und eine gesunde Beziehung zu Nahrungsmitteln und unseren Körper.

Beobachte welche Glaubenssätze dich beeinflussen, denn auch Glaubenssätze haben die Kraft uns in negativen Stress zu versetzen. Schau ob dich Glaubenssätze, wie ‚Ich bin zu dick/dünn’, ‚Ich werde niemals abnehmen können’, ‚Ich bin unsportlich’, ‚mein Körper ist nicht schön’, ‚Ich akzeptiere meinen Körper nicht’… dich begleiten und dadurch deinen Stoffwechsel immer auf Sparflamme halten und auch dein Wohlbefinden negativ beeinflussen. Dauernd den ‚perfekten’ Körper kreieren zu wollen, dich gedanklich zu bestrafen wenn du mal ‚zu viel’ gegessen hast oder dauernd auf Diät zu sein sind weitere negative Stressoren.

In meiner Arbeit als Ernährungscoach ist es mir sehr wichtig auf all diese Aspekte mit meinen Klienten einzugehen, denn nur so sind langfristige Entwicklungen möglich. Das heißt neben individuell angepassten und entwickelten Ernährungsplänen und Nahrungsmittelvorschlägen gehe ich mit meinen Klienten auch auf das emotionale und mentale Wohlbefinden, Glaubenssätze, so wie den Stresslevel des Klienten ein und erarbeite gemeinsam mit dem Klienten Wege, die ihm oder ihr ermöglichen gesund mit Stress umgehen zu können und somit auch das Essverhalten positiv zu beeinflussen und den Stoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen und zu stabilisieren. Wir können noch so gesund essen, wenn wir aber nicht in einer für uns guten emotionalen und mentalen Verfassung sind kann unser Körper von den Nährstoffen nicht maximal profitieren. Daher ist es wichtig uns als Ganzes zu betrachten. Wenn du mehr über diese Methode erfahren möchtest oder direkt einen Termin für ein Ernährungscoaching buchen möchtest, schicke mir eine Mail an beingmebysarah@gmail.com

Es ist so wichtig uns Menschen in allen Bereichen als ganzheitliche Wesen zu btrachten. So eben auch wenn es um Stoffwechsel, Gewicht und Ernährung geht. Es ist ein ganz spannendes Feld und wenn wir unsere ganzheitliche Natur erkennen und respektieren können wir so viel bewegen und unser allgemeines Wohlbefinden, Gesundheit und Zufriedenheit so positiv beeinflussen.

Alles Liebe,

Sarah

2 thoughts on “Die Wirkung von Stress auf unser Essverhalten und unseren Stoffwechsel

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