Let’s Talk About Anxiety…

14. foto Sarah_Marcos_367Let’s talk about anxiety… (English version below)

Als ich letzte Woche nach Themenwünschen auf Instagram gefragt habe für den Monat April, den ich unserer psychologischen Gesundheit widme, kam die Bitte von ein paar von euch über das Thema Anxiety zu sprechen. Kein Wunder, denn viele Menschen leiden unter starken Ängsten und Angststörungen. Angststörungen sind weit verbreitet, nur leider gehen wir immer noch viel zu verschlossen damit um. Was bedeutet es unter einer Angststörung oder starken Ängsten zu leiden? Wie fängt es an? Wie zeigt es sich? Wie kann ich damit umgehen? Was hilft? All diese fragen werde ich in diesem Artikel beantworten.

Was bedeutet es unter einer Angststörung oder starken Ängsten zu leiden? Angststörungen können sich auf verschiedene Weisen ausdrücken. Zum Beispiel kann eine Person, die unter starken Ängsten leidet vor ganz bestimmten Situationen oder Orten starke Angst haben, wie das Flugzeug, die Bahn oder das Auto. Andere Menschen sind ständig am Nachdenken, haben extreme Selbstzweifel, sind nervlich total erschöpft und erleben ständig Ängste im Alltagsleben. Wiederum andere Menschen erfahren Panikattacken bei in bestimmten Situationen, wie zum Beispiel einem Vortrag den sie halten. Bei manchen kann die Angst auch in verschiedensten Momenten und Situationen auf einmal auftreten, ohne einen bestimmten bewussten Auslöser. 

Eine Angststörungen und extreme Ängste sind nicht mit ganz normaler Angst zu verwechseln
Diese beschriebenen Situationen und Erlebnisse sind nicht mit normaler Nervosität und normalen Ängsten zu verwechseln. Mal nervös zu sein und etwas Angst zu empfinden ist ganz normal. Angst ist eine ganz normale und gesunde Emotion. Bei einer Angststörung reagieren die Menschen auf einen Auslöser nicht mit einem natürlichen Level an Angst, sondern in einem unnatürlichen Ausmaß. Welches auch durch Veränderungen in der Chemie im Gehirn beeinflusst wird.

Angststörungen sind eine wirkliche Diagnose. Es ist nicht etwas, was die Menschen, die darunter leiden sich ausdenken, ‘übertreiben’ oder in dem Moment steuern können. Wenn du oder jemanden den du kennst unter einer Angststörung leidet, dann suche nach Hilfe. Mit Unterstützung und verschiedenen Techniken können Angststörungen gut behandelt werden. Deine Angst ist Teil von dir, aber du bist die Angst nicht und musst damit auch nicht leben. Was hilft und wie du damit gut umgehen kannst, erkläre ich weiter unten im Post. 

Wie fängt eine Angststörung oder extreme Ängste an?
Die Antwort zu dieser Frage ist ganz individuell. Ängste können auf einmal auftreten auf Grund von vielen verschiedenen Dingen. Wie bei allen Sachen ist es meist eine Kombination aus genetischen Vorbedingungen, Erfahrungen und Umständen. Ein traumatisches Erlebnis kann auch der Grund für eine Angststörung sein oder aufgestaute Emotionen, die nicht verarbeitet werden. Drogen und einige Medikamente können der Auslöser sein, Ängste beschleunigen oder verstärken. Bei manchen beginnt es schleichend und bei Anderen beginnt es auf einmal mit einer schwerwiegenden Panikattacke. Es gibt also keine allgemeine konkrete Antwort zu dieser Frage.

Was hilft und wie kann ich damit umgehen?
Es gibt viele verschiedene Angststörungen. Welche Art von Angststörung eine Person hat, kann den Therapieverlauf beeinflussen. Die Vorschläge, die ich hier mache sind ganz generell und können jeder Person helfen. Ich möchte aber noch einmal ausdrücklich sagen, dass es extrem wichtig ist sich professionelle Hilfe zu suchen.

Nimm deine Ängste oder Angststörung an, sehe sie, denn sie bringt etwas, was in dir ist zum Ausdruck. Jede Störung oder Krankheit möchte uns etwas zeigen. Somit machen sich Körper und auch die mentale und emotionale Ebene bemerkbar, damit wir uns Aufmerksamkeit widmen. Nur so können wir Krankheiten/Störungen lösen. Es ist also wichtig nicht sofort dagegen anzukämpfen, vielleicht sogar sich anzulügen, dass mit gar nicht unter der Störung leider oder sie zu ignorieren, sondern sie anzunehmen und es als Auslöser dafür zu nutzen, sich mit sich selber zu befassen. Tun wir dies nicht, wird die Angst da bleiben oder das was uns beschäftigt, sich irgendwie anders ausdrücken.

Hilfreich ist es ganzheitlich an die Störung heranzugehen, um sowohl die Ursache als auch die Symptome gut behandeln zu können.  Eine Kombination aus folgenden Dingen kann der Betroffenen Person effektiv helfen und zu einer Heilung führen:

  • Gespräche (in einer Psychotherapie oder einer psychologischen Beratung)
  • Verhaltensveränderungen
  • Atemübungen
  • Bewegung
  • Stressmanagement
  • Entspannungsübungen
  • nahrhafte Ernährung (das bedeutet fast immer auch das Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln)
  • pflanzliche Heilmittel
  • Ein unterstützendes Netzwerk von Freunden und/oder Familie 

Manchmal sind auch Medikamente erforderlich. Ich finde es sehr wichtig, da ganz achtsam zu sein und sich nicht wieder ständig zu betäuben, die Emotionen und das was eigentlich wirklich der Auslöser für die Ängste ist, still zu stellen. Dies wird sonst nur zu ganz kurzfristigen scheinbaren Verbesserungen führen, denn die Ursache wird damit nicht gelöst. Das heißt Medikamente sollten nur in Kombination mit Gesprächen und anderen Therapieformen eingenommen werden und dies wirklich ganz achtsam. Ätherische Öle können effektiv Ängste lindern und in der Heilung helfen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann schicke mir eine E-Mail an sarah@beingmebysarah.com. Gerne berate ich dich dazu, erkläre dir welche ätherischen Öle dafür geeignet sind und wie du sie anwenden und in deinen Alltag integrieren kannst.

Übrigens, präventive Maßnahmen können dazu führen, dass eine Angststörung gar nicht erst ausgelöst wird. Zu präventiven Maßnahmen gehören:

  • eine ausgewogene nahrhafte Diät (das bedeutet auch das Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln)
  • ausreichend Schlaf
  • achtsamer Umgang mit Drogen (inklusive Alkohol und Koffein) 
  • pflanzliche Heilmittel
  • Bewegung
  • ein ehrlicher Umgang mit sich selber und das Lösen von emotionalen Themen
  • ein positiver Umgang mit Stress
  • regelmäßige Entspannung

Wenn du unter einer Angststörung oder extremen Ängsten leidest, dann sei dir gewiss: du bist nicht allein! Und, es gibt viele Möglichkeiten deine Ängste zu lindern. Wichtig ist, dass du etwas dafür tust. Nimm es an, aber gib dich damit nicht zufrieden, sondern agiere. Suche dir Unterstützung und tu etwas für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. 

Wenn du selber nicht unter einer Angststörung leidest, aber jemand in deinem Umfeld starke Ängste oder eine Angststörung hat, dann sei für diese Person da. Sprich mit ihr, klär sie auf, zeig ihr dass es so viele Möglichkeiten gibt. Lasst uns endlich mit den Tabus rund um mentale Herausforderungen und Krankheiten aufhören und offen damit umgehen.

Wenn du Fragen hast oder das Gefühl hast, dass dir Unterstützung gut tun würde, dann schicke mir gerne eine E-Mail an sarah@beingmebysarah.com Auch ich arbeite mit Menschen, die unter Ängsten und leichten Angststörungen leiden und freue mich dich zu unterstützen.

Alles Liebe,

eure Sarah

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Let’s talk about anxiety …

Last week, when I asked in an Instagram poll topics you would like me to cover this month talking about mental health, quite a few of you asked me to talk about anxiety. No wonder, because many people suffer from severe anxiety and anxiety disorders. Anxiety disorders are common, but unfortunately we are still not talking openly about it. What does it mean to suffer from an anxiety disorder or severe anxiety? How does it start? How does it show and express itself? How can I handle it? What helps? I will answer all these questions in this post. 

What does it mean to suffer from an anxiety disorder or severe anxiety?
Anxiety disorders can be expressed in several ways. For example, a person who suffers from severe anxiety may be very frightened of very specific situations or places, such as the plane, the train, or the car. Other people are constantly and excessively worrying, have extreme self-doubt, are nervously exhausted and constantly experience fears in everyday life. Again, other people experience panic attacks in certain situations, such as a lecture they hold. For some, anxiety can occur in a variety of moments and situations at once, without a specific conscious trigger.

An anxiety disorder and extreme fears are not to be confused with normal anxiety
These described situations and experiences should not be confused with normal nervousness and normal fears. Being nervous and feeling a bit scared is normal. Anxiety is a normal and healthy emotion. In an anxiety disorder, people do not respond to a trigger with a natural level of anxiety but to an unnatural extent. Which is also influenced by changes in chemistry in the brain.

Anxiety disorders are a real diagnosis. It is not something that the people who suffer from it can think up, exaggerate or control at the moment. If you or someone you know suffers from an anxiety disorder, seek help. With support and various techniques, anxiety disorders can be treated well. Your fear is part of you, but you are not afraid and you do not have to live with it. What helps and how you can handle it well, I explain later in the post.

How does an anxiety disorder or extreme anxiety begin?
The answer to this question is quite individual. Fears can occur at once due to many different things. As with all things, it’s usually a combination of genetic preconditions, experiences and circumstances. A traumatic experience can also be the cause of an anxiety disorder or pent-up emotions that are not processed. Drugs and some medications can be the trigger, speed up or intensify fears. For some, it begins creeping, and for others, it begins suddenly with a serious panic attack. So there is no general concrete answer to this question.

What helps and how can I handle it?
There are many different anxiety disorders. What type of anxiety disorder a person has can affect the course of therapy. The suggestions I make here are very general and can help any person. But I would like to say once again that it is extremely important to seek professional help. Accept your fears or anxiety disorder, see it, because it expresses something that is in you. Every disorder or illness wants to show us something. Thus, the body as well as the mental and emotional level become noticeable, so that we pay attention to it. Only in this way can we solve diseases / disorders. So it’s important not to fight against it right away, maybe even to lie to yourself, not to ignore the disorder at all, but to accept it and use it as a catalyst for dealing with yourself. If we do not do that, the fear will stay there, or whatever occupies us, somehow express themselves differently.

It is helpful to approach the disorder holistically in order to treat both the cause and the symptoms well. A combination of the following things can effectively help the affected person and can lead to a cure:

  • conversations (in the form of psychotherapy or psychological counseling)
  • behavioral changes
  • breathing exercises
  • movement
  • stress management
  • relaxation exercises
  • nutritious diet (which almost always means also taking supplements)
  • herbal remedies
  • a supportive network of friends and / or family

Sometimes medication is needed. I find it very important to be very careful and not to to silence the emotions and what really is the trigger for the fears with the medication. Otherwise, this will only lead to very short-term apparent improvements, because the cause is not resolved. The medication should only be taken in combination with psychotherapy or counseling and other forms of therapy and done so very midnfully. 

Essential oils can effectively relieve anxiety and help in healing. If you are looking for a natural remedy, this is the perfect one. By now, there are lots of scientific findings, which prove the efficacy. If you would like to know more, send me an e-mail to sarah@beingmebysarah.com. I am happy to advise you, explain which essential oils are suitable for it and how you can apply them and integrate them into your everyday life.

Preventative measures can can lead to an anxiety disorder not even being triggered. They include:

  • a balanced nutritious diet (which also means taking food supplements)
  • enough sleep
  • careful handling of drugs (including alcohol and caffeine)
  • herbal remedies
  • movement
  • Being honest with oneself and solving emotional issues
  • a positive attitude to stress
  • regular relaxation

If you have an anxiety disorder or extreme anxiety, then be assured: you are not alone! And, there are many ways to alleviate your fears. It is important that you do something for it. Accept it, but do not settle for it, but act. Seek support and do something for your well-being and your health.

If you do not have an anxiety disorder yourself, but someone in your area has severe anxiety or an anxiety disorder, then be there for that person. Talk to her, explain, show her that there are so many possibilities. Let’s finally stop the taboos around mental challenges and diseases and treat them openly.

If you have any questions or feel that support would be good for you, please feel free to email sarah@beingmebysarah.com I also work with people who are suffering from anxiety and mild anxiety disorders and I gladly support you.

All the best,

your Sarah

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